Bild der Eröffnungsfeier in Katar. Lizenz: CC0 1.0.
88 Spiele haben bei dieser Weltmeisterschaft bislang stattgefunden. Jetzt erst sind wir an dem Punkt angekommen, an dem in der Vergangenheit die K.O.-Phasen begonnen haben. 16 Teams haben noch eine Chance, sich zum Weltmeister 2026 zu krönen. Manch ein WM-Sieger erscheint nach den bisherigen Leistungen wahrscheinlicher als andere. Wer geht als Favorit in die K.O.-Phase, wer eher als Außenseiter? Ich habe alle 16 Achtelfinalisten in einem Power-Ranking angeordnet: von Außenseitern über Überraschungsteams bis zu den großen Favoriten auf den Turniersieg.
Die rote Gruppe: Ein Weiterkommen wäre eine Überraschung
16. Paraguay: Ups, was machen die denn hier?
Aus deutscher Sicht ist die Erkenntnis bitter: Die DFB-Elf ist gegen das vermeintlich schwächste Team des Sechzehntelfinals ausgeschieden. Das macht diese Analyse nicht weniger wahr. Bei der 1:4-Niederlage im Auftaktspiel gegen die USA blieb Paraguay chancenlos. Seitdem verbarrikadieren sich die Südamerikaner am eigenen Strafraum und werfen sich dort in die Zweikämpfe. Im Umschaltmoment ist der Weg zum gegnerischen Tor so weit, dass sie praktisch keine Chance auf Offensivaktionen haben. Entsprechend stellt Paraguay den Achtelfinalisten mit dem geringsten Ballbesitz und dem niedrigsten Expected-Goals-Wert.
Dazu hatten die Südamerikaner in den vergangenen drei Partien Glück, dass ihre Gegner die eigenen Chancen nicht verwerten konnten. Schlüsselspieler Julio Enciso meldet sich nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Deutschland zwar wieder rechtzeitig fit für das Spiel gegen Frankreich. Trotzdem geht Paraguay als der größtmögliche Außenseiter in dieses Achtelfinale.
15. Ägypten: Der Pharao und sein Königreich
Ägypten gehört zu den Achtelfinalisten, bei denen mir die Einschätzung eher schwerfällt. Sie treten lange nicht so defensiv auf wie beim Africa Cup und wie von mir vor dem Turnier erwartet. Trainer Hossam Hassan bevorzugt eine 4-2-3-1-Formation, wobei gegen den Ball schon einmal eine Fünferkette entstehen kann.
Schlüsselspieler bleibt Mohamed Salah. Er spielt ein gutes, aber keineswegs überragendes Turnier. Als halbrechter Stürmer genießt er viele Freiheiten. Emam Ashour sichert für ihn defensiv ab. Gegen Australien funktionierte dies spätestens in der Verlängerung kaum mehr. Gegen Argentinien gehen sie daher als Außenseiter ins Achtelfinale.
14. Kanada: Der Gastgeber schlägt sich wacker
Mit-Gastgeber Kanada gehört zu den positiven Überraschungen dieses Turniers. Die Mannschaft hat das kanadische Publikum begeistert. Trainer Jesse Marsh setzt auf klassischen RB-Fußball: intensiv, gut organisiert, aber auch mit Schwächen im Ballbesitzspiel. Im Sechzehntelfinale gegen Südafrika gingen sie im eigenen 4-2-2-2-Pressing nicht das höchste Risiko. Dadurch entstand eine eher zähe Partie.
Die anstehende Aufgabe gegen Marokko dürfte den konterfixierten Kanadiern eher liegen. Bislang fehlte im Umschaltmoment jedoch die Genauigkeit, um Gegner wirklich zu prüfen. Zudem muss die kanadische Elf mit Verletzungen umgehen: Sechser Ismael Koné ist seit dem Spiel gegen Katar raus. Stephen Eustaquio, der zweite Stammspieler auf der Doppelsechs, könnte gegen Marokko ebenfalls ausfallen. Das wäre ein herber Verlust für eine kanadische Elf, die selbst in Bestbesetzung jedem anderen Achtelfinalisten individuell unterlegen ist.
13. Belgien: Zwischen Glück und individueller Klasse
Wenn man ein Team sucht, das nur mit viel Glück im Achtelfinale gelandet ist, mag man nicht direkt an Belgien denken. Kein Sechzehntelfinale endete jedoch derart entgegen dem Spielverlauf wie das belgische: Bis zur 86. Minute lagen die Europäer hoffnungslos 0:2 zurück, ehe Senegal sie zu zwei Treffern einlud. Auch in der Verlängerung hatten die Afrikaner die besseren Chancen, bis Youri Tielemans in der 124. Minute per Elfmeter das Weiterkommen besiegelte.
Belgien verfügt über die schlechteste Balance aus Defensive und Offensive aller Achtelfinalisten. Sie müssen viele Spieler nach vorne schieben, um Torgefahr zu kreieren. Dadurch entblößen sie ihre eher durchschnittliche Abwehr. Allerdings verfügt das Team über genug individuelle Klasse, um enge Spiele für sich zu entscheiden – siehe Sechzehntelfinale. Im Zweifelsfall muss Romelu Lukaku den Ball gegen die USA ins Tor wuchten.
12. Portugal: Die Enttäuschung des bisherigen Turniers
Meine Erwartungen an Portugal waren gering. Nicht umsonst habe ich sie bei Bohndesliga vor dem Turnier als potenzielle Enttäuschung nominiert. Die Mannschaft hat es geschafft, diese Erwartungen noch einmal zu unterbieten. Trainer Roberto Martinez gelang es bisher nicht, aus individuell starken Spielern ein homogenes Team zu formen. Die Portugiesen besetzen die Positionen sehr frei, wodurch kaum Spielfluss entsteht.
Das große Thema bleibt Cristiano Ronaldo. Er mag gegen Kroatien sein erstes Tor in einem K.O.-Spiel einer WM erzielt haben. Sein verwandelter Elfmeter war indes sein einziger Ballkontakt im gegnerischen Strafraum im gesamten Sechzehntelfinale. Ausgerechnet sein Ersatzmann Gonçalo Ramos schoss das entscheidende Tor. Viel mehr Sorgen bereitet jedoch die Defensive: Portugal verteidigt äußerst luftig, zeigt vor allem im Mittelfeld wenig Präsenz. Gegen Spanien müssen sie ganz anders auftreten, wenn sie meiner Prognose als große Enttäuschung noch trotzen wollen.
Die gelbe Gruppe: Die sind besser, als man gedacht hätte!
11. Mexiko: Zu Hause ist’s am schönsten!
Bislang spielt Mexiko bei der Heim-WM stark auf. Das verlängerte Trainingslager von Trainer Javier Aguirre scheint sich bezahlt zu machen: Die Mannschaft macht einen eingespielten und austrainierten Eindruck. Mexiko stellt den strategisch flexibelsten Achtelfinal-Teilnehmer: Sie fühlen sich wohl, egal ob sie selbst das Spiel gestalten oder in einer tieferen Defensive verteidigen müssen.
Zwei einschränkende Faktoren schweben über der Bewertung: Mexiko hatte einen leichten Weg ins Achtelfinale; keiner ihrer Gegner war in der Top 20 der Fifa-Weltrangliste platziert. Zudem fanden drei ihrer vier Spiele im Aztekenstadion statt. Auf über 2000 Höhenmetern hat Mexiko einen krassen Heimvorteil. Im Achtelfinale dürfen sie diesen gegen England noch einmal ausspielen. Spätestens ab dem Viertelfinale müssen sie zeigen, dass sie Gegnern auch auf Meereshöhe überlegen sind.
10. Schweiz: Manzambi hebt die Eidgenossen auf eine neue Stufe
Die Schweiz hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Turniermannschaft gemausert. Auch bei dieser Weltmeisterschaft steigerten sie sich von Spiel zu Spiel. Trainer Murat Yakin hat ein System gebastelt, das ein diagonales Spiel in die Spitze begünstigt. Seine größte personelle Fehleinschätzung hat der Trainer bereits korrigiert: Johan Manzambi ist im dritten Gruppenspiel gegen Kanada zum Startspieler aufgestiegen. Seitdem ist er der X-Faktor, sobald die eigenen Kombinationen nicht zünden.
Bei der Schweiz muss man dieselbe Einschränkung vornehmen wie bei Mexiko: Sie trafen bisher auf keinen Gegner, der sich in der Fifa-Weltrangliste unter den Top 25 befindet. Gerade die Schweizer Defensive war bisher nicht gefordert. Wie agiert die relativ alte Verteidigung, wenn sie es mit Luis Diaz und Luis Suarez aufnehmen muss? Das erfahren wir im Achtelfinale gegen Kolumbien.
9. USA: So hätte Nagelsmanns System funktionieren sollen
Dass meine persönliche Lieblingsmannschaft des Turniers „nur“ auf Rang 9 meines Powerrankings landet, unterstreicht, wie dicht das Leistungsniveau in diesem Achtelfinale ist. Mauricio Pochettino hat ein System gebastelt, das die Stärken seiner Spieler perfekt zur Geltung bringt. In einer Mischung aus Dreier-, Vierer- und Fünferkette kann die USA jeden Gegner dominieren. Ihr 3-1-4-2-Aufbau erinnert stark an Julian Nagelsmanns System bei der deutschen Nationalelf – mit dem Unterschied, dass die US-Amerikaner das eigene Positionsspiel tatsächlich für eine schnelle Ballzirkulation nutzen.
Der Gastgeber unterliegt jedoch derselben Einschränkung wie die Schweiz und Mexiko: Auch die USA treffen im Achtelfinale mit Belgien erstmals auf ein Team aus den Top 20 der Fifa-Weltrangliste. Dort muss Pochettino auf Top-Torjäger Folarin Balogun (drei Treffer) verzichten. Christian Pulisic merkt man seine Verletzung im Auftaktspiel gegen Paraguay weiterhin an. Angesichts dieser Faktoren wäre ein Ausscheiden gegen Belgien zwar eine Überraschung, aber keine Sensation.
8. Norwegen: Schlagmann Haaland und seine Ruderer
Wenn ich bei den vorangegangenen Nationen über einen vermeintlich leichten Weg ins Achtelfinale geschrieben habe, gilt bei Norwegen ein umgekehrtes Zwischenfazit: Mit dem Senegal und der Elfenbeinküste haben sie zwei der stärksten afrikanischen Teilnehmer besiegt. Nicht immer hielt die eigene 4-4-1-1-Defensive. Insgesamt können die Norweger aber auf eine stabile Verteidigung vertrauen.
Der X-Faktor ist Erling Haaland. Er zeigt sich bei der Weltmeisterschaft in bester Verfassung: Immer wieder attackiert er die gegnerische Abwehrlinie, sprintet in die Tiefe, tankt sich im Strafraum durch. Er wird von seinen Mitspielern mit guten Pässen gefüttert. Besonders Norwegens Umschaltspiel über die Flügel könnte im Achtelfinale die behäbigen Außenverteidiger Brasiliens vor Probleme stellen.
7. Kolumbien: Der nicht mehr geheime Geheimfavorit
Geheimfavoriten bleiben bei Weltmeisterschaften häufig geheim und werden selten zu Favoriten. Kolumbien gelang es, den Vorschusslorbeeren gerecht zu werden: Die Mannschaft um die Superstars Luis Diaz und James Rodríguez zeigt sich sowohl spielstark als auch aggressiv im Pressing. Sie dominierten nicht nur individuell schwächere Gegner wie Usbekistan oder Ghana, sondern auch Portugal.
Kolumbiens große Schwäche ist die Chancenverwertung. Sie haben zwar 7,58 Expected Goals herausgespielt, allerdings erst fünfmal getroffen. Das bedeutet die schwächste Chancenausbeute aller Achtelfinalisten. Stürmer Jhon Córdoba dürfte für das Achtelfinale gegen die Schweiz ausfallen. Immerhin: Ersatzstürmer Luis Suarez zeigte gegen Ghana eine starke Leistung.
Die grüne Gruppe: Ein Halbfinal-Einzug wäre keine Überraschung
6. Marokko: Africa’s Finest
Eine starke Weltmeisterschaft zu spielen, ist nicht schwer. Vier Jahre später diese starke Leistung erneut zu bestätigen, umso mehr. Marokko hat den Geheimfavoriten-Status akzeptiert und den eigenen Spielstil deutlich weiterentwickelt. Die Mannschaft zeigt ein aktiveres Pressing als vor vier Jahren und überzeugt nun auch im Ballbesitzspiel. Dass sich die Niederlande im Sechzehntelfinale 120 Minuten am eigenen Strafraum verbarrikadierte, steht sinnbildlich für den Respekt, den sich der Afrikameister in den vergangenen Jahren erarbeitet hat.
Dass Marokko sowohl gegen Brasilien als auch gegen die Niederlande stark auftrat, unterstreicht die starke Form zahlreicher Schlüsselspieler. Der 18-jährige Ayyoub Bouaddi spielt ein großartiges Turnier. Ismael Saibari belegt, wieso er den Bayern 50 Millionen Euro wert ist. Marokko ist das Team, auf das kein Gegner bei dieser WM treffen will.
5. Argentinien: Ich würde sie gern strafversetzen
Als ich in der neunten Klasse zwei Tage vor der Zeugnisvergabe meine Hausaufgaben vergessen hatte, blaffte mich mein Mathelehrer an: „Am liebsten würde ich nachträglich deine Note ändern!“ So ähnlich geht es mir mit Argentinien nach dem Spiel gegen Kap Verde. Hier zeigten sich all die negativen Facetten der argentinischen Elf: Der körperlich wenig robusten Abwehr fiel es bereits 2022 schwer, Führungen zu verwalten. Das gesamte Offensivspiel ist auf Lionel Messi ausgerichtet. Wenn er nicht liefert, fehlt der Plan B. Dass der Superstar die defensive Arbeit mittlerweile komplett eingestellt hat, erschwert das Verteidigen.
Die Frage bleibt, ob man dieses Spiel nicht als Ausreißer betrachten muss. Zuvor hatte Argentinien einen äußerst stabilen Eindruck hinterlassen: Das Mittelfeld lässt Ball und Gegner laufen, die Abwehr brilliert mit tollen Spielverlagerungen, und vorne steht ein Messi in Bestform bereit. Insofern bleibt Argentinien in ihrem Bracket der erste Kandidat für das Halbfinale. Dennoch habe ich sie zwei Plätze tiefer einsortiert, als ich dies nach der Gruppenphase getan hätte.
4. England: Mein Respekt vor England bleibt ungebrochen
Stark angefangen, stark nachgelassen: So ließen sich Englands Auftritte bei dieser WM mit einem Blick auf die Ergebnisse zusammenfassen. Nach dem 4:2-Erfolg gegen Kroatien konnten sie in keinem Spiel vollends überzeugen. Sobald der Gegner sich an den eigenen Strafraum zurückzog, fehlte den Engländern die Kreativität, um sich im Minutentakt Chancen zu erarbeiten.
Allerdings will ich (mal wieder) eine Lanze brechen für den englischen Fußball: Im Gegensatz zu Deutschland oder Argentinien legten die Briten im Sechzehntelfinale die nötige Geduld an den Tag und bezwangen den tiefstehenden Gegner in der regulären Spielzeit. Im Strafraum lauert mit Harry Kane der wohl kompletteste Stürmer dieses Turniers. Ab jetzt dürfte der Fokus ohnehin stärker auf der Defensive liegen – und diese ist eher eine Stärke des englischen Teams. Ein Achtelfinal-Aus gegen Mexiko wäre dennoch keine Sensation angesichts des schwierigen Klimas am Spielort und der Stärke des Gegners.
3. Brasilien: Das Ancelotti-Team
Wie schnell kann ein Trainer, der nur im Klubfußball Erfolge gefeiert hat, einer Nationalmannschaft seine Philosophie beibringen? Im Fall von Brasilien lautet die Antwort: sehr schnell! Die Brasilianer könnten als Real Madrid durchgehen. Die Mannschaft verteidigt in einer Mischung aus hohem Angriffs- und tiefem Abwehrpressing. Offensiv setzt sie auf Umschaltaktionen und Verlagerungen von einem Flügel zum anderen. Das verdient keinen taktischen Innovationspreis, ist aber in allen Spielphasen solide.
Vor allem aber gelang es Ancelotti, seinen Spielern seine stoische Ruhe und Siegermentalität einzuimpfen. Gegen Marokko (1:1) und Japan (2:1) spielten die Brasilianer keine gute erste Halbzeit. Sie blieben ruhig. Ancelotti brachte Qualität von der Bank, die Südamerikaner erhöhten den Druck von Minute zu Minute. Der Last-Minute-Treffer gegen Japan war kein Zufallsprodukt, sondern die logische Konsequenz der zunehmenden Dominanz. Ancelotti scheint Brasilien zu einer echten Turniermannschaft zu formen.
Die goldene Gruppe: Sie schweben über dem Rest
2. Frankreich: Die beste Offensive, vielleicht sogar aller Zeiten
Eigentlich hätte ich vor diesem Abschnitt fünfzig Leerzeilen einfügen müssen. Der Abstand zwischen den beiden besten Teams und dem Rest des Felds ist groß. Für mich war nur die Frage, was ich höher gewichte: Spaniens kontrollierte Dominanz, gegen die bisher kein Gegner zu Chancen kam? Oder Frankreichs wahnwitzige Offensive, die das Beste darstellen dürfte, was eine WM seit den Brasilianern in den Sechzigern und Siebzigern gesehen hat?
Ich habe mich für Frankreich auf Rang zwei entschieden. Ja, die Offensivstars befinden sich in herausragender Form. Michael Olise, Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé können Spiele im Alleingang entscheiden. Der Zyniker in mir sagt jedoch, dass sich bei einer WM im Zweifelsfall die beste Defensive durchsetzt. Und hier ist Frankreich gerade im zentralen Mittelfeld verwundbar. Das ändert jedoch nichts daran, dass ein Titelgewinn Frankreichs nach den bisherigen Leistungen keinerlei Überraschung darstellen würde.
1. Spanien: Sie dominieren wie in besten Zeiten
Die Spanier starteten mit einem 0:0 gegen Kap Verde in die WM. Viele, ich eingeschlossen, fragten sich: Verfällt der amtierende Europameister in alte Muster? Der Ball wanderte langsam von Flügel zu Flügel, die Ballzirkulation verkam zum Selbstzweck.
Doch die darauffolgenden Spiele unterstrichen: Die Spanier sind tororientiert und hungrig wie vor zwei Jahren in Deutschland. Lamine Yamal mag nicht zur Höchstform auflaufen. Dafür spielt Alex Baena ein herausragendes Turnier, während Mikel Oyarzabal nach Belieben trifft. Das seinerzeit enttäuschende Remis gegen Kap Verde wurde durch das Spiel gegen Argentinien massiv aufgewertet. Zumal Spaniens größte Stärke in der Defensive schlummert: Sie haben in vier Spielen gerade einmal 1,01 Expected Goals und noch kein einziges Gegentor zugelassen. Das ist das Material, aus dem Weltmeister gebaut sind.
POWERRANKING!!! Lieben wir.
Der Manzambi Plot gefällt mir. Die Schweiz im Halbfinale wäre ein Vergnügen.
Ebenso Mexiko’s Höhenrausch. Einer der Gastgeber sollte das Halbfinale schaffen, find ich.
Die letzten beiden Turnierwochen werden ein Fest! Ich kann’s kaum erwarten.
Danke Tobi,
ein Aspekt noch für Spanien: Es ist vollkommen egal wer in der Startelf steht, wen sie wann, früh oder spät, wechseln. Es läuft immer ohne jeglichen Qualitätsverlust oder Änderung des Spielsystems. Die einzige Mannschaft bei der ich mir erst gar nicht die Aufstellung anschaue, da es eh egal ist. Dabei hat Nico Williams noch kaum gespielt, Lamine top aber noch unter seinen Möglichkeiten. Bei Spanien könnte jeder Spieler ausfallen. Es wäre egal…. (btw…. was hätten wir für einen Grimaldo gegeben… hier spielt er nicht)
Eigentlich nerven sie mich auch seit 15 Jahren, da man genau das bekommt was man erwartet😉. Kann man sich vorstellen das Spanien mal „schlecht“ spielt, odet durch irgendeinen taktischen Kniff mal aus der Ruhe gebracht wird? Kann man nicht….