5 Gedanken zu „WM-Tagebuch, Tag 6: Die Rückkehr des alten Spaniens

  1. Es ist ja schon ein alter Hut, dass in KO-Systemen Stabilität wichtiger ist als Durchschlagskraft. Aber war das in den vergangenen Endrunden auch schon so deutlich, dass der Game State die Matchpläne derart stark beeinflusst?
    Risikoarmes Abtasten bei Unentschieden, Rückzug bei Führung/mehr Aufwand in Rückstand. Von manchen Mannschaften war der Rückzug ja zu erwarten (CZE, BIH, AUS), aber gerade bei NED-JAP und BEL-EGY fand ich das schon sehr auffällig.
    Oder hat das auch/viel mit den klimatischen Bedingungen zu tun?

  2. Was denkst du vom belgischen Spiel? Ägypten war ja offensiv stärker als von dir erwartet, oder? Belgien schien mir nach der Pause deutlich griffiger zu sein und ein Stürmer der Art Lukaku tut ihnen gut. Was Doku angeht, denke ich mal, dass er für City als Spieler, der mit seinen Dribblings ein chaotisches Element reinbringt, ein Gewinn ist, wenn er wie bei Belgien die Hauptverantwortung in der Offensive tragen muss, aber nicht funktioniert.

    1. Tatsächlich hat Belgien mich (im Gegensatz zu Ägypten) kaum überrascht. Das Meiste steht ja bereits in der Analyse: Trossard und Doku haben immer wieder die Flügel getauscht, wodurch jedoch einer immer auf der falschen Seite stand. De Bruyne hat das Spiel an sich gerissen, mangels echtem Stürmer gab es aber wenig Tiefe. Es war ja sofort besser mit Lukaku, was auch erklärt, warum er trotz völlig fehlender Spielpraxis mitfahren und auch noch spielen darf.

  3. „U DES TODES“ LOL. you made day.

    Zusätzliche Bemerkung: Marco Bielsa passt nicht zu Uruguay. Uruguay ist das Italien oder Atletico Madrid Südamerikas. Zu allererst Definsive und mit 1-2 Topstürmern vorne. Ballbesitzfußball passt da gar nicht.

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