6 Gedanken zu „EM-Tagebuch, Tag 18: Englischer Dusel

  1. „Gegen Spanien zeigten sie ein großartiges Spiel, das sie nur verloren, weil die Spanier noch großartiger waren.“

    Absolute Zustimmung – und wenn ich darf, zitiere ich dich damit im Bekanntenkreis 😀 Ich war als neutraler Zuschauer kurzfristig im Stadion (noch mal vielen Dank für deine Empfehlung der kurzfristigen Tickets in der Ticketbörse) und es war großartig. Fantastische Fans und gigantische Stimmung auf beiden Seiten, großer Kampf und großes Spiel der Georgier und die Spanier in fantastischer Form. Georgien gehört damit für mich mit zu den absoluten highlights des Turniers.

  2. Tobi kannst du vllt. noch ein bisschen mehr auf den Satz von René Maric eingehen (vor allem da er so wichtig erscheint). Mit Blick auf Real Madrid, die ja immer als Beispiel genannt werden für ein größtenteils nicht komplexes System welches aber von der Qualität der Spieler getragen wird, würde ich dem zustimmen. Aber wenn man Abstiegskandidaten (meistens nach Trainerwechseln) anschaut, dann wird ja häufig ein ‚back to the basics‘ ausgerufen und ein einfacher zu spielender kompakter Sean-Dyche-Defensivfußball gespielt. Ich versteh noch nicht ganz wie das zusammenpasst..

  3. Da du gestern dass Thema VAR nochmal angesprochen hattest: Wie bewertest du die Szene beim Tor von Rodri?
    Dass Morata sich bei seinem Schuss in einer klaren Abseitsposition befand, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Und wenn man sich das Standbild kurz vor dem Schuss von Rodri anschaut, dann sieht man auch ganz klar wie Mamardashvili an Morata ‚vorbeischauen‘ muss.

    Die beiden Kommentator*innen beim ARD haben das Thema gleich abgewatscht, ich war mir live (auch wegen FRA vs NED) ziemlich sicher dass das Tor nicht gegeben wird… aber dann wurde ich eines Besseren belehrt.

  4. „Doch ich fürchte, die Engländer sind individuell einfach zu gut, um über die Schwächen ihres Trainerteams zu stolpern.“

    Während einer Trainerausbildung rezitierte ein ebenso zynischer wie brillanter Verbandssportlehrer immer dann sein Lieblingsbonmot, wenn wir nicht verstanden, wie es sein könne, dass Mannschaften mit schlechten Trainer erfolgreich sind. ‚Erfolg kann man nicht verhindern.‘

    1. Oder wie es ein Spieler mir gegenüber formuliert hat, der einst Deutscher Meister wurde: „Der Trainer hat alles dafür getan, damit wir nicht Meister werden, aber der Kader war einfach zu gut.“

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