7 Gedanken zu „EM-Tagebuch, Tag 8: Englische Nationalelf oder Amateur-Team?

  1. Die Engländer standen hinten erstaunlich wackelig für eine defensiv aufgestellte Mannschaft,
    Der einzige Grund, warum die Dänen nicht gewonnen haben, ist, dass die anscheinend zu viel angst davor hatten, in den Strafraum zu spielen und es lieber immer aus der zweiten oder dritten Reihe versuchten. Klar, der Gegentreffer fiel so, aber dafür haben sie auch viele Chancen zu besseren Abschlüssen kommen zu können, ungenutzt gelassen.

    Danke für die Texte! (Und den Tippfehler in der Überschrift hast du vermutlich schon gefunden)

  2. Wäre es nicht so, dass England diese Abläufe erstmal im Training üben sollte? ich denke die Spanier (oder auch die Deutschen) tun seit Wochen nichts anderes als genau das. Im Turnier selber damit anzufangen, bringt IMO nicht wirklich was.

  3. Hier ebenso Dank.
    In diesem Fall insbesondere bzgl. England. Und man höre und staune: Ich habs meinen Leuten vorgelesen was da steht, und die Stammtischstimmung war kurz weg. Juhu.

    Ich hab dann noch ein paar Binsenweisheiten und Beispiele aus der alten SV-Lektüre zitiert und plötzlich sah das, was da im TV passiert ist, alles ganz anders aus. Ich weiß nicht wie es anderen nicht-Profi-Lesern damit geht – ein bisschen aus den Büchern und Blogs verstanden zu haben, wie Fussball funktioniert, hat mich dem normalen Fussballgucken mit anderen ziemlich entfremdet. Man kann nicht mehr zurücktreten hinter das, was man schon verstanden hat. Und um den anderen die Laune nicht zu verderben, verzichtet man lieber aufs public viewing.
    Statt dessen Spiel runterladen, Analyse lesen, angucken.

    1. Hab deinen Kommentar gelesen und kann die Beobachtung der Entfremdung komplett nachvollziehen. Seit ich damals vor über 10 Jahren anfing, SV-Analysen und Bücher von Tobi Escher und Martin Rafelt gelesen habe, schaue ich Spiele anders und kann mit den gängigen „Stammtischanalysen“ nichts mehr anfangen, es tut fast weh, diese zu hören und es juckt einen schon, dagegen anzureden, aber es ist mühsam.
      Danke auf jedenfall an Tobi Escher für dieses Tagebuch und den ganzen anderen Content, es ist immer eine Bereicherung.

    2. Gut geschrieben, mir geht’s genauso. Seit ich damals anfing SV-Analysen und später auch Bücher von SV-Autoren, v.a. Tobi Escher, zu lesen, schaue ich Spiele anders und dahinter zurück geht es nicht mehr. Dennoch schaue ich mit anderen, und versuche dann meine meist etwas abweichenden Beobachtungen anzubringen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
      Danke an Tobi Escher für den ganzen Content, hier und an anderer Stelle!

      1. okay, wollte den Kommentar nicht zweimal schreiben, aber der gestrige wurde mir gar nicht mehr angezeigt, daher hab ich einen neuen verfasst, jetzt ist der gestrige wieder da…merkwürdig

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