2 Gedanken zu „Eschers EM-Tagebuch, Tag 26: Philosophie > Projekt

  1. Hallo,

    „Ich schätze Expected-Goal-Werte. Sie helfen, das Potential einer Mannschaft zu entschlüsseln. Je mehr Torchancen ein Team herausspielt und umso weniger es zulässt, umso wahrscheinlicher sind Erfolge. Glück und Pech vor dem Tor tarieren sich auf lange Sicht aus.“

    Hast du eine statistische Auswertung dazu gefunden (erstellt)?
    Das hieße ja, dass sich die Anzahl der Tore und Gegentore dem XG-Wert nähern oder?

    Problematisch wäre dann ja noch, dass es nicht „DEN“ XG-Wert gibt, sondern verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Algorithmen (Blackbox für Außenstehende). So eine Auswertung wäre also insbesondere interessant, wenn sie mehrere Anbieter berücksichtigt. Dann hätten wir aber trotzdem noch das Problem, dass die Anbieter ihre Algorithmen laufend anpassen.

    Nichtsdestotrotz wäre so eine Auswertung interessant. „Glück und Pech gleichen sich langfristig aus“, würde man intuitiv wahrscheinlich bejahen. Aber mir vielen spontan auch ein paar Gründe ein, warum „langfristig“ (mit Hilfe solche Auswertungen) genauer definiert werden sollte. Vielleicht ist es länger, als man glaubt?

    Ansonsten stimme ich den Bemerkungen zu XG zu: XG-Werte sind mit Vorsicht zu genießen und daher aus meiner Sicht auch nicht so gut geeignet für den Mainstream.

    Grüße
    PeterVincent

  2. Hallo,
    „Wir hatten nur nicht einkalkuliert, dass die Spanier den Ball mit einer Wucht passen, mit der normale Teams auf das Tor schießen.“ Guter Satz. Gestern war es wohl eher so, dass die Pässe der Italiener kaum ankamen, weil die extrem laufbereiten Spanier sie oft relativ leicht erreichen konnten. Wir nannten solche Pässe „Kullerbälle“. Sonst habe ich vieles ähnlich gesehen.

    Beste Grüße
    Olli

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