2 Gedanken zu „WM-Tagebuch, Tag 11: Schicksalstag für den Besten aller Zeiten

  1. Für eine Schiedsrichterin dürfte jenes Spiel wirklich sehr angenehm sein. Richtig interessant wäre der Einsatz einer solchen bei Spielen von Iran, Saudi-Arabien oder Katar. Iran vs. USA wäre zum Beispiel eine hochbrisante Platform gewesen. 😉

    Generell sollte man das aber nicht zu hoch hängen mit Katar und einer weiblichen Schiedsrichterin übrigens. Saudi-Arabien (quasi das „andere Katar“) betreibt ebenfalls Sportswashing, aber eher mit Wrestling. Dort wird es dann auch gefeiert, dass Frauen im Ring antreten dürfen. Letztlich sollte man das hüben wie drüben aber eher als Zirkusnummer sehen („sehr, wir lassen einen Tiger radfahren!“) denn als wirklich Fortschritt gegenüber der Stellung von Frauen in der Gesellschaft.

  2. Und noch zu Messi: Deine Sichtweise, dass es nur wenig schlechte Spiele von Messi gibt und das ihn damit auch auszeichnet, einer der oder der Beste zu sein, finde ich nachvollziehbar. Einen ultrahohen Peak kann jeder mal haben (speziell, wer Scouting via Best-Of-Videos betreibt, wird das bestätigen können), aber in jedem Spiel eine gute Leistung abzuliefern ist eine Form von großer Klasse.

    Ein Jammer, dass Lahm „nur“ Verteidiger war, der müsste eigentlich bei diesen Diskussionen immer mit dabei sein. Traditionell sind aber „nur“ Angreifer in der Diskussion der Besten aller Zeiten. Philipp Lahms Karriere ist aber auch eine absurd gute und lange Liste von Topleistungen.

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