5 Gedanken zu „Wer ist der beste WM-Torschütze aller Zeiten? Eine etwas andere Gewichtung

  1. Köstlich. Und vielen Dank.
    So bin ich nicht der einzige Beleuchter von Nebenschauplätzen 😉
    In meinem Parallel-Ranking (Tore pro WM-Spiel) aller siebzehn Torjäger mit mindestens 10 Treffern tauchen vier weitere Goalgetter auf:
    * Kocsis (HUN) 11 Goals / 5 Spiele = 2,20 (Platz 1)
    * Batistuta (ARG) 10 / 12 = 0,83 (Platz 9)
    * Cubillas (PER) 10 / 13 = 0,77 (Platz 11)
    * T.Müller (GER) 10 / 19 = 0,53 (Platz 15)
    Fontaine und G.Müller stehen bei mir auf Platz 2 und 3,
    Mbappé (4.), Kane (6,), Messi (12.) und CR7 ( 17.).
    Ohne 11m-Tore bleiben die Top 3 vorn, dahinter Rahn und Pelé.
    Mbappé (6.), Kane (15.), Messi (12.) und CR7 (17.)
    BTW: Thx für den Newsletter mit Deinen wunderbaren Tagebuch-Einträgen.

  2. Danke für diese Spielerei!

    Ich hätte noch zwei Anmerkungen dazu:
    „Die Zahl der WM-Spiele hat sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt erhöht.“
    Auch wenn sich die Anzahl der Spiele insgesamt sowie die Teilnehmerzahl deutlich erhöht haben, so hat sich die Anzahl der möglichen Spiele pro Mannschaft kaum verändert: trotz nur 16 Teilnehmer gab es für den Weltmeister bereits seit 1958 6 Spiele zu bestreiten und ab 1970 mit neuem Modus 7. So viele waren es auch bis 2022. Erst durch die Aufblähung und der Einführung des Sechzehntelfinales sind es ab nun 8 Spiele.
    Die Zahlen sind also auch Testament der Konstanz aktueller Topspieler. Just Fontaine spielte im Vergleich dazu nur eine WM.

    Und für die Gewichtung wäre mMn auch der Zeitpunkt der Tore interessant. Je später im Spiel sich der Game State ändert, umso entscheidender ist das Tor. Dazu gab es jetzt schon ein paar erwähnenswerte Beispiele – SAFCAN, BELSEN, PORESP oder ARGEGY.

    1. Danke dir für die Hinweise. Mit ersterem Hinweis hast du natürlich völlig Recht. Es ist nicht die Anzahl der Spiele, die sich verändert hat – sondern das Niveaugefälle zwischen den Teams. Was völlig logisch ist: Wenn nur 16 Teams an einer WM teilnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit, schon in der Vorrunde auf einen Topgegner zu treffen, wesentlich höher als bei 48 Teams.

      Über eine Gewichtung der Zeitpunkte habe ich ebenfalls nachgedacht, aber dann wieder verworfen. Im Endeffekt mag ein 1:0-Sieg in der 90. Minute dramatisch erscheinen. An der Bedeutung für das Ergebnis ändert es aber nichts, wenn dieser Treffer in der 4. Minute fällt. In beiden Fällen hat dieses Tor die Partie entschieden. Außerdem würden bei solch einer Wertung automatisch Einwechselspieler profitieren; diese können ja nur in den Schlussminuten treffen.

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