83 Gedanken zu „Zum Tod von Franz Beckenbauer: Ein Nachruf ist zu wenig

  1. Ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann einmal ein Nachruf auf Franz Beckenbauer lese und das auch noch richtig gut finde.
    Danke!

    1. Es war für mich ein aussergwöhnlicher Fußballer, eine Person die mich immer begeistert hat. Ich wünsche ihm eine schöne Zeit in der anderen Welt.

  2. Ein toller, dem Mann gerecht werdender Nachwuchs. Seit der ersten Folge Bohndesliga noch mit Taktiktafel und unbeholfener Zurückhaltung über Spielverlagerung und auch Mal Rasenfunk und jetzt mit dem Bohndesliga Kanal kann ich sagen: selbst wenn man sich selber mal nicht für alles am Spieltag interessiert, deinen Analysen und Meinungen bereichern jeden Fußball- Tag, ob international oder regional. Danke dir für deine tolle Arbeit!

  3. Sehr gut geschrieben und dargestellt Herr Escher! Beckenbauer war in der Tat ein „Großer“, bei dem, die alle „Unschuldigen“ sehr klein aussehen!

  4. Franz Beckenbauer schon vor seinem Ableben am 07.01.2024 eine lebende Legende.
    Franz Beckenbauer in seiner Zeit das non plus mehrfach Ultra.
    Franz Beckenbauer mehr als eine Bereicherung im Fußball.
    Franz Beckenbauer der seinerzeit um Lichtjahre vorraus war.
    Franz Beckenbauer einfach nur ohne weitere Worte, denn jeder hat etwas über den Kaiser zu Erzählen.
    Franz im Himmel wartet jemand, der Dir sicherlich schon eine Eigene Fussballwelt erschaffen hat!

    ——————————————–Ruhe in Deinem Frieden Kaiser——————————

  5. Einen wie Beckenbauer wird es nicht mehr geben . Er war immer authentisch .
    Ein Kumpel von mir traf Beckenbauer vor vielen Jahren am Flughafen in Thailand.
    Seine Frau , eine Thailänderin , hat Ihn in der Menge erkannt.
    Mein Kumpekl hat ihn dann etwas zögerlich angesprochen.
    Beckenbauer hat Ihn und seine Frau anschließend in ein gut 20 Minütiges Gespräch
    verwickelt . Wie gesagt Beckenbauer die beiden und nicht lästigerweise umgekehrt.
    Beckenbauer war wirklich zu jedem freundlich und nicht reserviert.
    Das sagt viel über den Charakter meine ich

  6. Richten wir Deutsche gnadenloser, sobald jemand besonders gut in etwas ist?
    Ja, lieber Tobias Escher und zwar mit humorloser Härte !
    Warum arrangieren wir uns nicht, wie es die Italiener so fazinierend können. Weil uns die
    Leichtigkeit fehlt, der Esprit und der Humor. Neben seinen herausragenden fußballerischen Qualitäten auf dem Platz besaß Franz Beckenbauer dieses auch neben dem Platz. Ein Sommermärchen 2006 hat diese kalte Republik wärmer gemacht. Alle wärmten sich an der Sonne, die ohne ihn nicht auf unser Land gestrahlt hätte. Leider tauchten viel ab, als es kälter wurde.
    Ich bin sehr traurig, dass er gehen mußte. Aber es erfüllt mich mit großem Stolz, einen solchen Mitbürger, Landsmann und tollen, nicht glatten und fehlerlosen Menschen, erlebt zu haben. Ruhe in Frieden, lieber Franz.

    1. Sehr passend analysiert. Das Sommermärchen hätte ohne Franz Beckenbauer nicht in Deutschland stattgefunden. Die Deutschen hätte die Fähigkeit zur kollektiven, fast grenzenlosen friedvoll, freudigen Stimmung nie kennengelernt. Vielen Dank Herr Beckenbauer auch und gerade dafür. Er war ein ganz großer Fußballer, Mensch und Deutscher.

      1. Ich glaube, die Italiener, Franzosen, Amerikaner, Mexikaner, Spanier, Bralianer usw. rieben sich die Augen, als sie das alles lasen, denn sie haben sicherlich viel mehr für ihre WM zahlen müssen. Nur, dort regt sich niemand darüber auf. Es geht einfach um viel zu viel Geld…der Fifa zumindest.
        Ohne Franz Beckenbauer hätten wir das Sommermärchen niemals in Deutschland erleben können. Ich danke ihm dafür.

  7. Danke Herr Escher, sehr gut zusammengefasst, WAS Herrn Beckenbauer ausmachte.
    Ich mochte und schätzte ihn – ein großer Verlust für den Fussball und den FC Bayern, der ohne ihn nicht so gut dastehen könnte.

  8. Chapeau! Das war so schön, ich hätte fast geheult. Und ich hab in meinem Leben bisher nur einen Nachruf gelesen, der ebenso gut war. Das war der für Bud Spencer. Leider finde ich den nicht mehr.

  9. Sehr positiv und wohlwollend geschrieben, selber mag man(*innen?) es auch nicht, wenn einem immer die eigenen Fehler unter die Nase gehalten werden. Niemand ist fehlerlos, nur wird den meisten aber kein Mikrofon vor dem Mund gehalten. RIP Franz

  10. Kurz:
    Ein Vorbild für jeden Fußballer auf dem Platz alles weitere wurde gesagt.
    Mal ehrlich :
    Der Mückenschieß auf Deiner ansonsten weisen Weste brachte uns die WM ins Land !!
    Danke Dir Franz (es war kein Fehler, sondern zu der Zeit wichtig und notwendig !)
    ………Die Deutsch Bank würde Peanuts dazu sagen….

    1. Was wurde über die „gekaufte“ WM ein Aufriss gemacht und er an den Pranger gestellt. Was sollte das? Wir wollten alle die WM – und er hatte es geschafft, sie ins Land zu holen. Dafür hätte man ihm nur dankbar sein müssen. Natürlich sind Gelder geflossen – ohne lief und läuft in der korrupten FIFA nichts. Aber war es seine Schuld? Wohl kaum. Wir wollten die WM, bekamen die WM, dafür hatte er gekämpft und wir waren glücklich mit ihr – das alleine zählt. Die spätere Schmutzwäsche gegen Beckenbauer war einfach nur abstrus und unfair. Seine Einschätzung zu Katar war daneben – richtig. So eine Einschätzung war aber nicht neu – ich erinnere da an die Statements der deutschen Spieler bei der WM 1978 und Hans-Ulrich Rudel. Dagegen waren Beckenbauers Aussagen zu Katar fast schon harmlos, dennoch nicht zu akzeptieren. Nur das hätte man mit ihm in Ruhe ausdiskutieren können. Mit Dreck schmeißen ist keine Diskussionsgrundlage. Nein, ich mag den FC Seppl nicht, aber dreien zollt meine Eiserne Fußballseele vollen Respekt: Kurt Landauer, Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer. Alle drei waren und sind ein Meilenstein im deutschen Fußball.

      1. Jawohl ! Heitjes Antwort gehört für mich zu 100% zu Tobias Eschers Nachruf. Ich habe beide Artikel nun schon mehrfach gelesen und es bedeutet immer wieder beste Lebensqualität für mich. Euch beiden ein herzliches Dankeschön.

        1. Mein herzliches Dankeschön hier an Tobias Escher muss ich leider zurückziehen, da ich jetzt auch die „andere Seite“ von ihm kennenlernen musste. Ich hatte später noch weitere Kommentare geschrieben, die zwar nicht ihn betrafen, aber ihm wohl nicht in seinen Kram passten. All diese Kommentare hat er hier sehr schnell gelöscht. Aus meiner Sicht ist das eine sehr primitve Art der Zensur. Tobias Escher wird hiermit leben müssen…und dann auch DIESEN Kommentar in kürzester Zeit LÖSCHEN.

        2. Udo Killing sagt:
          15. Januar 2024 um 15:22 Uhr

          Mein herzliches Dankeschön hier an Tobias Escher muss ich leider zurückziehen, da ich jetzt auch die „andere Seite“ von ihm kennenlernen musste. Ich hatte später noch weitere Kommentare geschrieben, die zwar nicht ihn betrafen, aber ihm wohl nicht in seinen Kram passten. All diese Kommentare hat er hier sehr schnell gelöscht. Aus meiner Sicht ist das eine sehr primitive Art der Zensur. Tobias Escher wird hiermit leben müssen…und dann auch DIESEN Kommentar in kürzester Zeit LÖSCHEN.
          >>> Was um 16:40 Uhr geschehen war.
          Ich mache ihm also viel Arbeit und Sorgen.
          Weil das alles nicht mehr auf richtiger Augenhöhe abläuft, deshalb beende ich jetzt dieses Kasperletheater.
          Wie kann man sich täuschen!?

  11. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Fußballblog als schön und einen Fußballartikel als klug bezeichnen würde.
    Am liebsten würde ich Ihren Newsletter abonnieren.

  12. Ein sehr stimmiger Nachruf. Einer Ausnahmeerscheinung wie Franz Beckenbauer würdig. Möge er in Frieden ruhen. Nur noch ein kleiner Tipp, als Franz Beckenbauer „gesungen“ hat, gab´s noch sog. Schallplatten.

  13. Der Mann spielte gut Fußball….und machte viel Werbung…sonst nichts…..
    Die Erwachsenen die mit Fußball nichts am Hut hatten, verstehen nicht mal den Nachruf…..

  14. Seien wir ehrlich – nur strahlender Stern ist irgendwann doch auch langweilig – und findet man immer den richtigen Zeitpunt zu gehen ? Eher nein – man sollte Menschen richten wie man selbst beurteilt werden will – mit etwas Fingerspitzengefühl und wenn es dunhkle Flecken auf einer weißen Weste gibt dann zeigt dies nur das ein Leben nicht immer geradeaus läuft – schmälert das in irgendeiner Art die Verdienste die Franz Beckenbauer für den Deutschen Fußball errungen hat ? Auch eher nicht – während ich dies schreibe sehe ich aus den Augenwinkel dass bei der Beschreibung des Laptoptrainers – Nerdkram – steht. Könnten doch nur alle Nerds so tolle Artikel schreiben – es ist fast Alles drin – auch ein Hinweis augf die Flecken des strahlenden Sterns – die einfach dazu gehören – aber die Leistung in keinster Weise schmälern – toller Nachruf

  15. Franz B. war damals unser Idol auf dem Bolzplatz. Neben Pele. Alle wollten nicht so sein wie er, sie wollten so kicken können. Keiner hat es annähernd geschafft. Das war unnachahmlich. Franz hat auf dem Platz schon malocht, nur hat es keiner gesehen. Weil er so elegante Bewegungen drauf hatte. So ein bisserl wie Muhammed Ali… Einfach pures Talent. Nix anderes. Jemand der so Fußball spielt, wird es imo nie wieder geben.

  16. Vielen Dank für den gut geschriebenen Beitrag. Auch für nicht Fußballnerds sehr lesenwert. Und niemand ist vollkommen, auch „der Kaiser“ war es nicht. Einen respektvollen Umgang mit den Schwächen und Fehlern, wie hier geschehen, würde ich mir öfter wünschen.

  17. De mortuis nil nisi bene, haben die alten Römer gesagt: Man solle über Toten nicht etwa nur Gutes schreiben – das wird immer falsch übersetzt -, sondern man solle nur „gut schreiben“. Und dieser Text ist gut geschrieben. Danke dafür, und Kompliment!

    1. Deiner Meinung, was den Nachruf angeht, und danke, dass Du auf die korrekte Übersetzung des lateinischen Aphorismus‘ hingewiesen hast („bene“ ist ja nun mal kein Adjektiv sondern Adverb)

  18. Ich bin nur alle 2-4 Jahre Fussballfan, kenne auch nur wenige Namen aus der Fussballerriege. Aber der Name Beckenbauer war mir schon als Kind ein Begriff als er 1974 die Herzen der Fans eroberte. Eine polarisierende Figur.
    Danke für diesen respektvollen Nachruf.

  19. Der Nachruf ist sehr schön und anständig geschrieben. Das Thema mit dem Privatleben wird leider viel zu oft ausgeschlachtet! Man darf aber nicht vergessen, das Franz Beckenbauer aus New York wiederkam und mit dem Hamburger SV Deutscher Meister wurde! Sehr schön! Der Franz war ein guter Kaiser!

  20. Ich habe Herrn Beckenbauer kurz vor Weihnachten 1978 kennenlernen dürfen; auf einem Lufthansa – Flug von Nassau nach Frankfurt hatte ich für rund 8 Stunden den Sitzplatz neben ihm und das Glück, in die ihm entgegen gebrachte Bedienungszeremonie der Flugbegleiterinnen einbezogen zu werden. Die größte Glanzleistung vollbrachte aber die Crew im Cockpit, denn zeitweise hielten sich über 50 Personen in der vorderen, 1. Klasse auf, um ein Autogramm zu ergattern. Als Laie denke ich, der Captain musste die Maschine immer im Steigflug halten. Auf jeden Fall: Rest in peace, Kaiser.

  21. Es tut mir leid, dass er nicht mehr hier ist. Aber dort, wo er jetzt ist, da gehts ihm garantiert besser… Für Fußball hatte ich, im Gegensatz zu den Männern in meiner Familie, nie großes Interesse. Aber Franz Beckenbauer, der meine Generation ist, war etwas ganz Besonderes! Er geht in die Fußballgeschichte ein…

  22. Ganz vielen Dank für diesen außergewöhnlich ausgewogenen und interessant zu lesenden Nachruf. Habe ich von der ersten bis zur letzen Zeile sehr genoßen. Weiter so!

  23. Als Kind war Franz Beckenbauer ein Gott in Kickschuhen. Er war tatsächlich eine Lichtgestalt, ein Übermensch. So sollten wir ihn in Erinnerung behalten. Alles andere ist ein Schmarrn.
    Auch von mir, Hut ab für diesen feinfühligen und wertschätzenden Nachruf. Du hast es auf den Punkt gebracht!

  24. Servus Herr Escher!
    Danke für den sehr gelungenen Nachruf auf unseren KAISER FRANZ!
    Er hat uns mit seiner Spielweise „verzaubert“, seine Art Fußball zu spielen, einfach einzigartig!
    Aber nicht nur auf dem Platz war eine Legende! Er war ein Mensch, auch mit kleinen Fehlern, aber er ist immer ein liebenswerter Mensch zum Anfassen geblieben! Leider gab und gibt es in unserer Gesellschaft Leute, die sonst nichts anderes im Sinn haben als das Lebenswerk von jemanden mit entsprechenden Schlagzeilen zu zerstören. Beim Sommermärchen haben „unser“ Land, die Vereine mit ihren Stadien und der dazugehörigen Infrastruktur auch die Wirtschaft usw. profitiert, alle waren happy -es war eine Super-Stimmung im Land, wie wir sie uns heute nur wünschen könnten.
    Und dann kommen 9 Jahre später „begnadete“ Journalisten darauf, hier mit ihren Artikeln alles kaputt zu schreiben (schmieren).
    In keinem anderen Land wäre mit dem KAISER so umgegangen worden.
    Man darf hier mit Fug und Recht behaupten, dass diese Vorgehensweise, diese zuweil nimmer endenden Vorwürfe, neben dem Tod seines Sohnes, sein Leben mitzerstört haben.

    Der KAISER war und wird immer ein IDOL für mich bleiben. DANKE FRANZ!

    1. Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Lob für meinen Nachruf!
      Zur WM 2006 möchte ich hinzufügen, dass die Vorwürfe oft verkürzt dargestellt werden. Ihr Hinweis darauf, dass Anfang der Nuller Jahre Korruption in der Fifa weit verbreitet war, ist richtig. Franz Beckenbauer hat jedoch eben nicht nur zum Stimmenkauf beigetragen, sondern selbst maßgeblich von seiner Rolle bei der Fifa und im WM-Organisationskomitee profitiert. Zugleich hat er bis zum Schluss behauptet, ehrenamtlich für den DFB gearbeitet zu haben – obwohl längst bewiesen war, dass er über Umwege mehrere Millionen kassiert hat. Man kann darüber diskutieren, wie stark dies sein Lebenswerk beschädigt. Ich meine es aber so, wie ich es formuliert habe: Was er mit seinen Privilegien als Funktionär angefangen hat, ist keine Privatsache und auch keine Lappalie, die Journalisten aufgebauscht haben.

  25. Das ist sachlich und doch auch emotional. Absolut gekonnt und gut zusammen gefasst. Nur habe ich nicht verstanden, warum Beckenbauer das Ruder 1974 nach der Niederlage übernahm? War es die Häme, die Schön einstecken musste nach dem 0:1 gegen die DDR? Das habe ich bei den Recherchen zu unserem Film (Gib mich die Kirsche!) überhaupt nicht gesehen. Aber wir haben schon damals unsere Liebeserklärung (mit „Still In Love With You“ von thin LIzzy) an den Kaiser gehabt.

  26. 1969 kam ich in Neuss auf die weiterführende Schule: alle meine Mitschüler waren Fans entweder von Borussia M.gladbach oder Fortuna Düsseldorf. Als Schul-Kicker in der Abwehr spielend, fand ich Beckenbauer überragend: mit ihm war der FC Bayern gerade das erste Mal nach 1932 Meister geworden! Als FCB-Fan stellte ich umgehend fest, dass das eine sehr einsame Position in meiner Klasse war. Die Freundschaft zu den anderen Fans hat nicht gelitten, denn Franz Beckenbauer war eine Identifikationsfigut selbst bei Berti-Vogts Fans! … ein Jahr später: Beckenbauers Anschlusstor beim WM-Spielstand 0:2 gegen England. Ich wäre am Radio fast durchgedreht! … usw., usw.
    Danke, Thomas Escher, für diesen Nachruf!

  27. Vielen Dank für diesen wunderbaren Nachruf, Herr Escher! Ich lebe seit 1980 in München und war nie ein Bayern-Fan, aber was Franz Beckenbauer für den Fußball international und insbesondere für das Ansehen des deutschen Fußballs geleistet hat, ist unbeschreiblich und aller Ehre wert! Ich habe 30 Jahre in dem Stadtteil Münchens gearbeitet, in dem Franz aufgewachsen ist. Ich hatte viel mit Leuten in Giesing zu tun, aber nie etwas Negatives über Franz gehört. Das ist kein Zufall! Ich habe den Eindruck, er hat nie vergessen, woher er kommt. Ruhe in Frieden, lieber Franz, du kannst stolz auf dein Lebenswerk sein!!!

  28. bescheiden war er, eine Haartransplantation hat er sich bis ins hohe Alter nicht gegönnt….neben dem Fußball soll er auch ein ganz großer im Taschenbillard gewesen sein…

    1. Willi Betz produziert hier Blödsinn am laufenden Band. Hier und heute schon zum dritten Mal.
      Bereits am 10. Januar um 13:04 Uhr hat Filipe Rosário ihn hier als „Nichtschwimmer“ geoutet.
      Das reicht und erspart mir einen weiteren Kommentar,

  29. Wir hatten mit unserer Verbandsligamannschaft von TuRa Bergkamen vor der WM 1966 als Spitzenreiter ein Testspiel gegen die Deutsche Nationalmannschaft unter Helmut Schön in Lünen. Schiri war damals Jupp Derwall. Die DFB-Elf war komplett und gewann 5:1 3 Tore von Gerd Müller und 2x Uwe Seeler. Anschließend ein gemeinsames Abendessen in der Sportschule Kaiserau. Die DFB-Elf spielte mit Tilkowski/Sepp Maier, Patzke, Höttges, Weber, BECKENBAUER, Schulz, Grabowski, Seeler, Müller, Overath, Emmerich/Held; Netzer, Schnellinger, Max Lorenz…waren Ersatz. Das war ein unvergessliches Erlebnis für uns Amateure wobei insbesondere Franz, Wolfgang Overath und Uwe Seeler uns gegenüber am kontaktfreudigsten waren.
    Unser Mittelfeldspieler Max Beer hat Wolfgang Weber mehrfach derart schlecht aussehen lassen, dass der Mann mit der Mütze nach dem Spiel in unsere Kabine kam, nach unserem Spieler mit der Nr. 6 fragte und diesem dann zu einem hervorragenden Spiel persönlich gratuliert hat.
    Franz Beckenbauer war für uns Amateure eine fußballerische Lichtgestalt, mit excellenten Qualitäten und absolutes Vorbild unseres gesamten Teams.
    Der Nachruf ist ausgezeichnet formuliert und trifft den Nagel auf den Kopf.
    Gratulation zu dieser journalistischen Meisterleistung.

  30. Danke für den sehr guten und objektiven Nachruf auf Franz Beckenbauer. Sie haben es geschafft fast alle Facetten des öffentlichen Menschen Beckenbauer darzustellen und zu zeichnen und dabei eine Distanz und Respekt in ihrem Artikel an den Tag gelegt, die es dem Leser erlaubt, selber die eine und oder andere persönliche Erinnerung mit einfliessen zu lassen.

  31. Vorab, ich schließe mich dem Tenor der Kommentare an:
    Ein gelungener Nachruf auf Franz Beckenbauer!
    Leider müssen wir feststellen, dass die Medienwelt eine gnadenlose Branche geworden ist.
    Alle, besonders der Spiegel und der Stern, haben sich eine goldene Nase über Anzeigen während des WM-Sommermärchen verdient. War das nicht genug? Aber nein, nun musste nochmals Geld verdient werden mit Verdächtigungen aller Art. Einfach nur schäbig.

  32. Selbst als tief Blauer (fast wäre er ja auch einer geworden), habe ich tiefen Respekt vor diesem Ausnahmefußballer und Menschen, und verneige mich zutiefst. Mein Schwiegervater hat gegen den Kaiser und die Roten mal gespielt und 0:13 verloren, aber er erzählte nur positives. Ich selbst hab den Franz leider nicht kennengelernt, aber was er anfasste wurde zu Gold. Selbst nach den Skandalen um die WM und den angeblichen geflossenen Gelder, hat er mit dem Sommermärchen mehr für die Wirtschaft und vor allem für das Ansehen der Deutschen getan, alles jeder Politiker davor und danach. Und das Gute soll man in den Menschen sehen, denn einen Menschen ohne Fehler GIBT ES NICHT !!! Es gibt viele gute Fußballspieler, aber solche werden nur einmal im einem Jahrhundert geboren. Nun ist er auf dem Weg zu seinem Sohn Stefan und Freund Pele. Ruhe in Frieden Kaiser Franz …..

  33. Ein Kommentar, wie ich ihn vom heutigen „schlagzeilengeilen“ Journalismus nicht erwartet hätte. Genau so war Franz Beckenbauer, der „Kaiser“, der Sportler, der Fußballer, der Mensch. Er betrieb den Sport um des Sportes Willen. Die Leistung, das Spiel, das Ergebnis, die Mannschaft, standen an vorderster Stelle. Ihr Nachruf, Herr Escher, ist einzigartig und wird dem Menschen, Sportler und Fußballer Franz Beckenbauer zu 100 % gerecht. Ich bin zwar Österreicher und Franz Beckenbauer war Bajuware, war Deutscher. Und trotzdem war er es, der mein jahrzehntelanges Interesse am Sport im Allgemeinen und Fußball im Speziellen erweckte. Vielen Dank für Ihren objektiven und einfühlsamen Nachruf auf den letzten ganz, ganz großen Sportler.
    PS: Auch wenn es um die WM-Vergabe möglicherweise dubiose Zahlungsflüsse gegeben hat. Glaubt jemand tatsächlich, dass in der Neuzeit auch nur irgendein sportliches Großereignis – Weltmeisterschaften, Olympiaden, Europameisterschaften, egal in welcher Sportart, ohne Korruption oder Schmiergeldzahlungen und Geschenke vergeben werden? Ein Thor, der solches denkt. Daher: ohne solche hätte es in Deutschland die Fußball-WM 2006 nie gegeben.

  34. das zusammenraffen seiner Millionen hat ihm jetzt doch nichts gebracht, mitnehmen konnte er nicht eine…hauptsache sinnlos gerafft…..

    1. Ich weiß wirklich nicht, was Sie mit Ihrem nichtssagenden, sinnlosen Kommentar mitteilen wollen? Neid- oder Minderwertigkeitskomplexe verarbeiten vielleicht? Dann suchen Sie doch besser einen Psychiater auf.

      1. Jawohl, lieber Herbert Zlöbl, Ihre Empfehlung an bulli ist natürlich richtig…aber schon heute tut mir der auserwählte Fachmann leid!
        Bulli hat ja noch mehr Blödsinn produziert, siehe folgend. Natürlich ist diese Art Online-Magazin (sind diese Blogs) auch ein Magnet für derart kranke Schreiberlinge.

  35. Schade nur, dass Franz Beckenbauer diesen Nachruf und diese Kommentare nicht mehr lesen kann! Diese Anerkennung hätte ihn sicher gefreut!

  36. Nur in EINEM war Franz Beckenbauer „Durchschnitt“, leider…..

    Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei Männern bei ca. 78 Jahren – sehr gerne hätte er auch hier weit überdurchschnittlich sein können.

    Seit ich denken kann begleitet mich die Person Franz Beckenbauer in meinem Leben, ob als Spieler–Trainer–WM-Macher–Mensch, ich habe ihn immer gerne gesehen und gehört, er wird mir fehlen.

    „Högg’schten“ Respekt und Anerkennung, Chapeau – Ruhe in Frieden.

    Auch Ihnen Herr Escher, Respekt und Anerkennung für den sehr guten Nachruf!

  37. Danke für Ihren Kommentar, bzw. Nachruf zum Tod von Franz Beckenbauer. Ich teile gerne Ihre Sichtweise und zolle ebenfalls meine Hochachtung und Respekt vor einem unserer prägensten Persönlichkeiten im Deutschen Fussball.

  38. Eine fesselnde und spielerische Erzählungsweise – vielen Dank für diesen tollen Nachruf für diesen tollen Menschen. Danke Franz

  39. Der Außenrisspass oder wie man ab heute sagt. Der Beckenbauer. Wir sollten ihn viel mehr verewigen als nur durch Nachrufe. Beckenbauer-Pokal ginge auch. Und um Beckenbauer für mitteljunge Menschen mal in Kontext zu setzen: Wenn du den IQ von Lahm, das Zweikampfverhalten von Hummels, die Passsicherheit und Schussstärke von Kroos und die Dynamik von Matthäus in einen Menschen packst, haste den Kaiser. Dazu eine Menschlichkeit wie Klopp und das internationale Charisma von Helmut Kohl. Unreal. Größter Verteidiger aller Zeiten. Mit Maldini an Nummer 2.

  40. Achtung!!!
    In diesem Blog werden Antworten / Kommentare, die dem „Laptoptrainer“ Escher nicht in den Kram passen und auch schon hier zunächst veröffentlicht wurden, im Nachhinein rigoros und (natürlich) unfair wieder gelöscht. Also die primitivste Art von Zensur.
    Herr Escher, was sind Sie doch für ein toller Laptoptrainer.

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